In Kürze

  • Kein Gehalt, sondern Courtage: Selbstständige Versicherungsmakler verdienen an Abschluss- und Bestandscourtagen der Versicherer. Ihr Einkommen ist der Gewinn, der nach Abzug der Bürokosten bleibt.
  • Durchschnitt: Freie Vermittler kamen laut AfW-Vermittlerbarometer im Schnitt auf 243.000 Euro Umsatz und rund 79.000 Euro Gewinn im Jahr (Befragung November 2023, 1.108 Teilnehmer, überwiegend Versicherungsmakler).
  • Große Spanne: Die Hälfte erzielte höchstens 50.000 Euro Gewinn, 19 Prozent lagen über 100.000 Euro.
  • Angestellte Makler: Median rund 54.500 Euro brutto im Jahr, etwa 4.400 Euro im Monat (gehalt.de). Baden-Württemberg liegt mit gut 57.000 Euro vorn, Mecklenburg-Vorpommern mit knapp 47.000 Euro hinten.
  • Nach dem Wechsel aus der Ausschließlichkeit: Unser Rechenbeispiel mit 200.000 Euro Sachbestand ergibt im ersten Jahr rund 41.600 Euro Courtage, im dritten Jahr rund 69.600 Euro, jeweils vor Kosten.

Was verdient ein selbstständiger Versicherungsmakler?

Ein selbstständiger Versicherungsmakler bezieht kein festes Gehalt, sondern Courtagen: eine einmalige Abschlusscourtage und laufende Bestandscourtagen der Versicherer. Sein Einkommen ist der Gewinn nach Abzug der Bürokosten. Freie Vermittler kamen laut AfW zuletzt auf durchschnittlich rund 79.000 Euro Gewinn im Jahr, die Hälfte auf höchstens 50.000 Euro.

Der Durchschnitt sagt wenig über den Einzelfall. Ein Büro mit Mitarbeitern und gewachsenem Gewerbebestand erzielt ein Vielfaches dessen, was ein Makler im zweiten Jahr nach dem Wechsel aus der Ausschließlichkeit verdient. Entscheidend sind drei Größen: wie groß der eigene Bestand ist, welche Sparten er enthält und wie viel Neugeschäft jedes Jahr dazukommt. Wie diese drei Größen zusammenspielen, zeigt das Rechenbeispiel weiter unten, das mit genau den Annahmen unseres Courtagerechners arbeitet.

Woraus setzt sich das Einkommen eines Versicherungsmaklers zusammen?

Makler werden vom Versicherer vergütet, für den Kunden ist die Beratung in der Regel kostenfrei. Die Vergütung heißt beim Makler Courtage, beim Vertreter Provision. Drei Bausteine machen den Umsatz aus:

  • Abschlusscourtage: einmalig bei Vertragsschluss. In der Lebens- und Krankenversicherung ist sie hoch und an eine Stornohaftung gebunden: Kündigt der Kunde in den ersten Jahren, fordert der Versicherer einen Teil zurück.
  • Bestands- oder Folgecourtage: laufend, solange der Vertrag besteht und betreut wird. In den Sachsparten (Hausrat, Haftpflicht, Unfall, Rechtsschutz, Gewerbe) ist das die wichtigste Einnahmequelle, weil die Courtage jedes Jahr auf die volle Prämie gezahlt wird.
  • Honorare und Servicevereinbarungen: vor allem im Gewerbegeschäft. Laut AfW-Vermittlerbarometer 2026 macht das Gewerbegeschäft im Schnitt bereits 27 Prozent des Versicherungsumsatzes freier Vermittler aus, ein Jahr zuvor waren es 23 Prozent.

Der Unterschied zur Ausschließlichkeit liegt weniger in der Höhe der einzelnen Courtage als im Eigentum: Der Bestand eines Maklers mit Direktanbindung gehört ihm. Die laufenden Courtagen bleiben, auch wenn er den Partner wechselt, und der Bestand lässt sich später verkaufen oder vererben. Mehr zu den Begriffen steht im Beitrag Versicherungsmakler Courtage.

Mit welchen Courtagesätzen rechnet der STATUS-Courtagerechner?

Die genauen Sätze hängen von Versicherer, Tarif und Vereinbarung ab. Unser Courtagerechner arbeitet mit diesen Planwerten, die sich in der Praxis unserer Partner bewährt haben:

Sparte Neugeschäft Aus Bestandsumdeckung Folgejahre
Sach, Haftpflicht, Unfall, Rechtsschutz 22,5 % der Jahresprämie 35 % im ersten Jahr 22,5 % der Jahresprämie
Kfz 8 % der Jahresprämie 10 % der Jahresprämie 8 bis 10 %
Lebensversicherung 45 ‰ der Beitragssumme wird in der Regel nicht umgedeckt gering
Private Krankenversicherung 8 Monatsbeiträge wird in der Regel nicht umgedeckt gering

Zwei Planungsregeln stecken zusätzlich im Rechner: Auf Leben und Kranken werden 10 Prozent Stornoreserve abgezogen, und von einem Bestand aus der Ausschließlichkeit werden nicht alle Verträge umgedeckt, sondern 60 Prozent der Sachverträge über drei Jahre und 75 Prozent der Kfz-Verträge über zwei Jahre. Das sind Erfahrungswerte, keine Zusagen; manche Kunden bleiben beim alten Versicherer, manche Verträge lohnen den Wechsel nicht.

Rechenbeispiel: Was verdient ein selbstständiger Makler in den ersten drei Jahren nach dem Wechsel?

Angenommen, ein Vertreter verlässt die Ausschließlichkeit mit einem Sachbestand von 200.000 Euro Jahresprämie und einem Kfz-Bestand von 80.000 Euro. Als Makler schreibt er jedes Jahr Neugeschäft von 300.000 Euro Beitragssumme in Leben, 1.000 Euro Monatsbeiträgen in der Krankenversicherung, 15.000 Euro Sachprämie und 10.000 Euro Kfz-Prämie. Mit den Planwerten oben ergibt sich:

Courtage pro Jahr 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
Neugeschäft (nach 10 % Stornoreserve) 23.525 € 23.525 € 23.525 €
Bestandscourtage aus dem Neugeschäft der Vorjahre 0 € 4.185 € 8.370 €
Courtage aus der Bestandsumdeckung 18.060 € 28.770 € 37.680 €
Gesamtcourtage (Umsatz vor Kosten) 41.585 € 56.480 € 69.575 €

Drei Dinge fallen auf. Erstens trägt im ersten Jahr das Neugeschäft mehr als der umgedeckte Bestand, weil die Umdeckung erst anläuft. Zweitens wächst der Umsatz ohne mehr Neugeschäft, allein weil jedes Jahr ein weiteres Drittel des Sachbestands umgedeckt ist und frühere Abschlüsse Folgecourtage bringen. Drittens fehlt im ersten Jahr die Bestandsprovision aus der Ausschließlichkeit komplett; für diese Lücke gibt es Vorfinanzierungsmodelle, die wir im Ratgeber Wechsel aus der Ausschließlichkeit beschreiben.

Courtagerechner: Ihr Einkommen mit eigenen Zahlen berechnen

Tragen Sie Ihren Sach- und Kfz-Bestand aus der Ausschließlichkeit und Ihre erwartete Eigenproduktion pro Jahr ein. Der Rechner zeigt Bestandscourtage, Abschlusscourtage und Courtage aus der Umdeckung für die ersten drei Jahre. Bei Fragen zu den Angaben helfen wir Ihnen gern weiter.

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Was bleibt netto? Kosten, Steuern und Vorsorge

Die Courtage ist Umsatz, nicht Einkommen. Laut AfW standen bei freien Vermittlern im Schnitt 243.000 Euro Umsatz einem Gewinn von 79.000 Euro gegenüber; rund zwei Drittel gingen also in Kosten. In diesem Durchschnitt stecken viele Büros mit Angestellten. Ein Ein-Personen-Büro trägt deutlich weniger, aber diese Posten fallen immer an:

  • Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit gesetzlicher Mindestdeckung
  • IHK-Beitrag und Gebühren für Erlaubnis und Register
  • Maklerverwaltungsprogramm, Vergleichsrechner, Telefon, IT
  • Büro, Fahrzeug, Marketing
  • Weiterbildung: 15 Stunden pro Jahr nach der IDD
  • Personal, sobald der Bestand wächst

Vom Gewinn gehen Steuern und Vorsorge ab. Die Courtage ist nach § 4 Nr. 11 UStG umsatzsteuerfrei, eine Umsatzsteuervoranmeldung entfällt in der Regel. Als Gewerbetreibender zahlt der Makler Gewerbesteuer; Einzelunternehmen und Personengesellschaften haben einen Freibetrag von 24.500 Euro Gewerbeertrag im Jahr, und die Gewerbesteuer wird je nach Hebesatz der Gemeinde ganz oder zum großen Teil auf die Einkommensteuer angerechnet. Kranken- und Pflegeversicherung sowie Altersvorsorge trägt der selbstständige Makler vollständig selbst, einen Arbeitgeberanteil gibt es nicht. Wer ein Netto mit einem Angestelltengehalt vergleicht, sollte deshalb den Gewinn nicht dem Brutto, sondern dem Arbeitgeber-Gesamtaufwand gegenüberstellen.

Wie viel verdienen angestellte Versicherungsmakler?

Auch Makler können angestellt arbeiten, etwa in Maklerhäusern oder bei Industriemaklern. Für sie gibt es klassische Gehaltsauswertungen:

Angestellte Versicherungsmakler Jahresbrutto Quelle
Median 54.466 € gehalt.de
Mittlere Hälfte (1. bis 3. Quartil) 46.418 – 63.909 € gehalt.de
Median laut Stellenportal 55.400 € Stepstone
Unter 3 Jahre Berufserfahrung 42.548 € gehalt.de
Mehr als 9 Jahre Berufserfahrung 56.688 € gehalt.de
Unternehmen unter 100 Beschäftigten 52.470 € gehalt.de
Unternehmen über 20.000 Beschäftigten 73.007 € gehalt.de

Monatlich entspricht der Median rund 4.400 Euro brutto. Der Vergleich mit dem Selbstständigen hinkt, weil der Angestellte Urlaub, Lohnfortzahlung und den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung bekommt. Dafür baut er keinen eigenen Bestand auf, der über die Jahre Wert gewinnt.

Versicherungsmakler Gehalt nach Bundesland: Süden vor Norden und Osten

Wie in den meisten Berufen liegen die Gehälter im Süden und in den Ballungsräumen höher. Für angestellte Versicherungsmakler weist gehalt.de diese Jahresbruttowerte aus:

Bundesland Jahresbrutto Monatlich
Baden-Württemberg 57.032 € 4.599 €
Hessen 56.643 € 4.568 €
Hamburg 56.123 € 4.526 €
Bayern 55.655 € 4.488 €
Nordrhein-Westfalen 54.662 € 4.408 €
Rheinland-Pfalz 53.927 € 4.349 €
Bremen 53.282 € 4.297 €
Saarland 52.887 € 4.265 €
Berlin 52.517 € 4.235 €
Niedersachsen 52.017 € 4.195 €
Schleswig-Holstein 51.454 € 4.150 €
Sachsen 48.048 € 3.875 €
Thüringen 47.997 € 3.871 €
Brandenburg 47.887 € 3.862 €
Sachsen-Anhalt 47.505 € 3.831 €
Mecklenburg-Vorpommern 46.828 € 3.776 €

Für Selbstständige wirkt die Region anders: Nicht das Lohnniveau, sondern die Prämienhöhe der Kunden zählt. Höhere Hausrat- und Wohngebäudesummen, mehr Gewerbekunden und höhere Einkommen der Kunden bedeuten höhere Prämien und damit höhere Courtage pro Vertrag.

Makler, Vertreter, Versicherungskaufmann: Wer verdient mehr?

Ein Ausschließlichkeitsvertreter bekommt Provision von einer Gesellschaft, oft ergänzt um Zuschüsse, Bonifikationen und Vorschüsse in der Aufbauphase. Sein Bestand gehört der Gesellschaft; endet der Vertrag, steht ihm höchstens ein Ausgleichsanspruch von bis zu drei Jahresprovisionen zu. Ein angestellter Versicherungskaufmann im Innen- oder Außendienst hat ein festes Gehalt, häufig mit variablem Anteil. Der selbstständige Makler startet niedriger, weil er die Bestandsprovision aus der Ausschließlichkeit verliert und den Bestand erst umdecken muss, baut dafür aber eigenes Vermögen auf.

Wer gerade als Versicherungsvertreter oder in einer Versicherungsagentur arbeitet und über den Wechsel nachdenkt, findet die rechtlichen Schritte im Ratgeber Wechsel aus der Ausschließlichkeit. Die Unterschiede zwischen Vertreter, Mehrfachagent und Makler erklärt die Seite Ausschließlichkeitsvermittler, die Voraussetzungen für die Zulassung der Ratgeber Versicherungsmakler werden.

Wie haben sich die Gewinne freier Vermittler entwickelt?

Das AfW-Vermittlerbarometer fragt freie Vermittler seit Jahren nach Umsatz und Gewinn. Die Reihe zeigt einen klaren Anstieg:

Befragung Teilnehmer Ø Umsatz Ø Gewinn Verteilung
November 2019 1.586 108.120 € rund 55.000 € zwei Drittel unter 50.000 €, jeder Siebte über 100.000 €
November 2021 2.028 121.000 € 64.100 € über die Hälfte bis 50.000 €, 18 % über 100.000 €
November 2023 1.108 243.000 € rund 79.000 € die Hälfte bis 50.000 €, 19 % über 100.000 €

Der Verband selbst ordnet den Anstieg vorsichtig ein. Seit 2023 werden exakte Werte statt Spannen abgefragt, der Sprung beim Umsatz ist deshalb nur eingeschränkt vergleichbar. Ein Teil davon entsteht, weil kleine und weniger rentable Büros aufgeben oder übernommen werden, und der Markt polarisiert sich: Zuletzt wuchs sowohl der Anteil der Büros über 300.000 Euro Gewinn als auch der Anteil unter 50.000 Euro. Wer neu startet, sollte deshalb nicht mit dem Durchschnitt planen, sondern mit dem eigenen Bestand.

Wovon hängt das Einkommen als selbstständiger Versicherungsmakler ab?

  • Bestandsgröße und Spartenmix: Sachbestand bringt jedes Jahr Courtage, Leben und Kranken vor allem einmalig beim Abschluss.
  • Gewerbeanteil: Gewerbekunden haben höhere Prämien und zahlen oft zusätzlich Servicevergütungen.
  • Neugeschäft: Ohne Neugeschäft schrumpft jeder Bestand durch Kündigungen, Todesfälle und Umzüge.
  • Kosten: Personal und Büro sind die größten Posten; Software und Rahmenverträge eines Verbunds senken sie.
  • Courtagesätze: Ein Verbund mit Direktanbindung und verhandelten Konditionen bringt meist höhere Sätze als die Einzelanbindung eines kleinen Büros.
  • Stornoquote: Jede frühe Kündigung in Leben und Kranken kostet einen Teil der Abschlusscourtage.

Nebenberuflich als Versicherungsmakler: Was ist realistisch?

Die Erlaubnis nach § 34d GewO lässt sich auch für eine nebenberufliche Tätigkeit beantragen, Sachkunde, Zuverlässigkeit und Haftpflicht sind dieselben. Das Einkommen folgt derselben Rechnung wie oben, nur mit kleinerem Bestand und weniger Neugeschäft. Weil Haftpflicht, IHK und Software auch ohne Umsatz anfallen, lohnt sich eine nebenberufliche Maklertätigkeit meist erst ab einem gewissen Bestand.

Häufige Fragen zum Gehalt als Versicherungsmakler

Was verdient ein selbstständiger Versicherungsmakler im Durchschnitt?

Freie Vermittler, überwiegend Versicherungsmakler, erzielten laut AfW-Vermittlerbarometer im Schnitt 243.000 Euro Umsatz und rund 79.000 Euro Gewinn im Jahr (Befragung November 2023). Die Hälfte lag bei höchstens 50.000 Euro, 19 Prozent über 100.000 Euro.

Was verdient ein Versicherungsmakler im Monat?

Angestellte Versicherungsmakler verdienen im Median rund 4.400 Euro brutto im Monat (gehalt.de). Selbstständige haben kein Monatsgehalt; ein Gewinn von 79.000 Euro im Jahr entspricht rechnerisch gut 6.500 Euro im Monat, vor Steuern und vor eigener Kranken- und Altersvorsorge.

Wie verdient ein Versicherungsmakler sein Geld?

Über Courtagen der Versicherer: eine einmalige Abschlusscourtage bei Vertragsschluss und laufende Bestandscourtagen, solange der Vertrag besteht. Im Gewerbegeschäft kommen Honorare und Servicevereinbarungen hinzu.

Wie hoch ist die Courtage in der Sachversicherung?

Unser Courtagerechner plant in Sach, Haftpflicht, Unfall und Rechtsschutz mit 22,5 Prozent der Jahresprämie, bei umgedeckten Verträgen im ersten Jahr mit 35 Prozent. Kfz liegt bei 8 bis 10 Prozent. Die tatsächlichen Sätze hängen von Versicherer und Vereinbarung ab.

Wie viel verdient ein Makler im ersten Jahr nach dem Wechsel aus der Ausschließlichkeit?

In unserem Rechenbeispiel mit 200.000 Euro Sach- und 80.000 Euro Kfz-Bestand plus Neugeschäft kommen im ersten Jahr rund 41.600 Euro Courtage zusammen, im dritten Jahr rund 69.600 Euro, jeweils vor Kosten. Mit dem Courtagerechner auf dieser Seite lässt sich das mit eigenen Zahlen durchrechnen.

Müssen Versicherungsmakler Umsatzsteuer zahlen?

Nein. Courtagen aus der Versicherungsvermittlung sind nach § 4 Nr. 11 UStG umsatzsteuerfrei. Gewerbesteuer fällt dagegen an, für Einzelunternehmen und Personengesellschaften gilt ein Freibetrag von 24.500 Euro Gewerbeertrag.

Verdient ein Makler mehr als ein Versicherungsvertreter?

Nach der Aufbauphase häufig ja, weil die Courtagesätze am freien Markt meist höher sind und der Bestand dem Makler gehört. In den ersten Jahren nach dem Wechsel liegt das Einkommen oft darunter, weil die Bestandsprovision aus der Ausschließlichkeit wegfällt und die Umdeckung Zeit braucht.

Kann man als Versicherungsmakler nebenberuflich Geld verdienen?

Ja, die Erlaubnis nach § 34d GewO gibt es auch für eine Nebentätigkeit. Weil Haftpflicht, IHK und Software auch ohne Umsatz anfallen, rechnet sich das meist erst ab einem gewissen Bestand.

Gespräch über Ihre Zahlen

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Quellen: AfW Bundesverband Finanzdienstleistung, Vermittlerbarometer (Pressemitteilungen vom 21.02.2024 und 10.02.2022) sowie Berichterstattung zum Vermittlerbarometer vom 04.02.2020 und 27.07.2026; gehalt.de, Berufsbild Versicherungsmakler/-in, abgerufen im Oktober 2026; Stepstone, Gehaltsreport Versicherungsmakler/-in, abgerufen im Oktober 2026. Courtagesätze und Umdeckungsquoten: Planwerte des STATUS-Courtagerechners.

Rechtsgrundlagen und Links

Gesetzestexte: Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. EU-Recht: EUR-Lex. Stand der Links: Oktober 2026.

Geprüft von

Michael Bade

Geschäftsführer der STATUS GmbH seit 2009, Fachwirt für Finanzberatung (IHK), über drei Jahrzehnte Erfahrung in Vertriebsaufbau, Konzeption und Coaching. Die STATUS GmbH begleitet als Maklerverbund mehr als 550 angeschlossene Versicherungsmakler.

Zuletzt geprüft: Oktober 2026